404. Eine Mächtige Zahl.

Eine 404-Seite hat Macht. Sie ist in dem meisten Fällen diejenige, die als erstes entdeckt, das etwas falsch läuft. Wie schnell hat man etwas falsch verlinkt. Die letzten Zeichen nicht markiert, ein Wort falsch geschrieben, oder die Seite, auf die verlinkt wird existiert nicht mehr. Warum soll man als Administrator nicht (nach dem Besucher) der dritte (und zwar mit möglichst kurzem Abstand) sein, der davon erfährt. Am Beispiel von Wordpress (und seiner 404.php) werde ich ein paar Gedanken festhalten. Die einfachste Möglichkeit sich informieren zu lassen ist in diesem Fall wohl eine E-Mail. Gerade bei kleineren Internet-Präsenzen, bei denen das dadurch zu erwartende Aufkommen nicht zu hoch ist, ist es sowohl einfach einzurichten, als auch zu bemerken. Ein einfaches

@mail($empfaenger, $betreff, $message);

erledigt diese Aufgabe. In die Message sollte man dann Informationen, wie

  • welche Seite wurde versucht aufzurufen
  • wo ist der Besucher hergekommen

unterbringen um dem Fehler auf den Grund zu gehen.

$aufgerufeneSeite = $_SERVER[REQUEST_URI];
$ursprungsseite = $_SERVER[HTTP_REFERER];

Bevor wir eine E-Mail senden, sollten wir testen, ob der Besucher überhaupt über einen Link auf diese 404 Seite gelangt ist, oder er sich selbst vertippt hat. Bei letzterem können wir ja nichts machen.

if(isset($_SERVER[HTTP_REFERER])){
//ein falscher Link wurde angeklickt
} else {
//das war eine Falscheingabe
}

Außerdem sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man es anstellt, dass man im Fall der Fälle nicht mit E-Mail überschwemmt wird. Immer wieder auf den gleichen Fehler hingewiesen zu werden ist ja auch nicht sinnvoll. Man sollte sich also irgendwie merken, ob eine E-Mail mit den Variablen schon gesendet ist. Ob diese Variablen in einer Textdatei, einer Datenbank oder auf eine andere Art und Weise gespeichert wird ist dabei mehr oder weniger egal. Wenn das alles bedacht wurde, so kann man sich ein bisschen der Macht einer 404-Seite abzwacken.