Backup, Die Zweite

In Das wichtigste überhaupt hatte ich bereits mein Backupsetup geschrieben. Dieses Setup hatte aber einen entscheidenden Nachteil: Das Setup basierte auf einem laufenden Mac. Nachdem ich mir ein neues NAS zugelegt habe (Blogpost in Arbeit) wollte ich auch meine Backup-Prozedur umstellen. Auch mein neues Setup basiert auf zwei teilen.

1. Datenbankbackup

Das Backup der Datenbank(en) erledigt ein kleines Script mit der Hilfen von mysqldump. Dieses Script wird immer in der Nacht um 2 Uhr angestoßen. Optimal ist das ganze noch nicht, da dieses Script auch für Datenbanken, in denen sich nichts geändert hat, eine neue Datei anlegt. Das führt zu einigem overhead. Alle dumps werden dann in einem nicht per http zugreifbaren Ordner auf dem Server gesichert.

2. Dateibackup

Das Backup der Dateien auf dem Server erledigt ein Script auf meinem NAS. Dabei wird rsync via SSH bemüht. Da man Fehler auf Webseiten nicht immer sofort merkt reicht es nicht immer nur ein Spiegel der aktuellen Version zu haben, sondern braucht man dann eigentlich auch eine Art Snapshot-System. Ein Trick, Snapshots zu haben, und gleichzeitig die Vorzüge von rsync zu nutzen, ist die Verwendung von (hard-)Links. Rubel erklärt sehr ausführlich, wie das funktioniert. Das gegebene Script habe ich genommen, ein wenig abgeändert und habe somit nun ein tägliches Backup der letzten 30 Tage (plus ein monatliches Archiv).